Die Kieler Architekten Prof. Peter Hense und Ingrid Hense hatten den Rathausplatz (ab 1945; früher Neumarkt, 1933 Adolf-Hitler-Platz) im Vorfeld der olympischen Segelregatten ab 1970 bis 1972 neu gestaltet, was ihnen vier Jahre später einen Architekten-Preis einbrachte.
Sie ließen die Stufen terrassenförmig zum Kleinen Kiel hin anheben als Art Arena, sodass man den Verkehr nicht sieht und der Platz einen Abschluss findet. Die Olympia-Flamme (Feuersäule Vortex des US-amerikanischen Künstlers Gary Rieveschl  (→KUNST@SH – Gary Rieveschl: Feuersäule Vortex) auf kreisförmig verlegten Pflaster stand dort, wo früher der Schwertträgerbrunnen  von Adolf Brütt gestanden hat.
Als der Platz eröffnet wurde, leuchteten  weiße Lampen auf den Masten und an der Ostseite des Opernhauses gab es halbrunde Arkaden-Nischen mit Sitzbänken, die als „Trinkertreff verkamen“ und die Stadt abbauen. Sie hatte auch die Wegeführung und Rampen über kleine Pflastersteine barrierefrei gemacht (1996).
(Quelle: http://www.kn-online.de/Kiel/Rathausplatz-Kiel-Der-Architekt-Peter-Hense-fuehlt-sich-uebergangen)

→ Rathausplatz – Offener Brief an die LHS Kiel
→ Karpf, Eva-Maria: 100 Jahre Kieler Rathaus 1911 – 2011
→ Kieler Rathaus

Bauwerke von Peter Hense (Auswahl):
Häuserzeile Seekante in Kiel-Schilksee (1975 Ingrid Hense und anderen)
Umbau und Umnutzung der Reithalle des Schlosses Gottorf (Schleswig) zum Museum für Zeitgenössische Kunst zusammen mit Peter Rix und Manfred Lauffer (1974-1779)
„Ansgar Memoria“ nahe der Haddebyer St.-Andreas-Kirche (2011)

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Rathausplatz - Offener Brief an die LHS Kiel 2016

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