Ehemalige Synagoge in der Haßstraße in Kiel-Altstadt, abgerissen 2019.
Die Backsteine aus der Synagogenfassade wurden eingelagert und sollen in die Frontfassade eines neuen Mietshauses an der gleichen Stelle integriert werden.

2. Januar 1910  Einweihung der Synagoge in der Goethestraße
Kiel 1932 – Menorah leuchtet weiter
Der Novemberpogrom in Schleswig-Holstein
Meyer Isaac Schiff, ein Advokat in Kiel (* 1. August 1783 oder 1784 in Altona (Holstein); † 9. Juli 1847 in Kiel), dem ersten jüdischen Juristen, der 1802 eine Zulassung in Holstein erhielt.

Ehem. Synagoge in der Hassstrasse (Rekonstruktion Chr. Jürgensen)

Rekonstruktion von Chr. Jürgensen (Fotoquelle und Copyright Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde im deutschen Sprachraum – Kiel (Schleswig-Holstein))

Ehemalige Synagoge
Diese Mauerreste sind Teil des Sockelgeschosses der Kieler Synagoge, die 1869 von der jüdische Gemeinde durch den Hamburger Architekt Sigmund Selig errichtet wurde. Es entstand ein dreigeschossiges Backsteingebäude mit einem Betsaal mit 86 Männer und einer Frauenempore.


Die Synagoge erwies sich bereits um die Jahrhundertwende als zu klein und befand sich außerdem in schlechtem Zustand.
So entschloss sich die Gemeinde 1909, eine größere und repräsentive Synagoge in der Goethestraße am Schrevenpark zu bauen. Sie wurde 1910 eingeweiht.
Das alte Gebäude wurde veräußert und danach gewerblich genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es bis auf die vorhandenen Fassadenreste zerstört. Sie sind die einzigen baulichen Zeugnisse der jüdischen Gemeinde in Kiel neben dem noch erhaltenen jüdischen Friedhof in der Michelsenstraße.

Quelle: Informationstafel an der ehemaligen Synagoge: 

Die Überreste des dreigeschossigen Backsteinhauses in der Kieler Haßstraße: Die zweite Synagoge Kiels wurde vom Hamburger Baumeister Sigmund Selig entworfen und 1869 eingeweiht. Der erste eigenständige Neubau der Jüdischen Gemeinde Kiels enthielt neben einer Mikwe auch einen Thoraschrein und eine Frauenempore. 1908 wurde das Gebäude aufgrund der stark wachsenden Gemeinde zu klein, die in die große Synagoge Goethestraße zog. Ein Schlachtermeister erwarb das Gebäude 1910 zur gewerblichen Nutzung, vermietete es u.a. an eine Gravierwerkstatt. Durch einen Luftangriff bis auf die Fassade zerstört, stehen Reste des Erdgeschosses bis heute verwiesen. Die Ruine ist bauphysisch das einzige erhaltene Zeugnis jüdischer Identität Kiels vor der NS-Zeit. Der Türbogen allein kann in der Archivaufnahme entdeckt werden.

Quelle: Alte Synagoge Kiel | Kurze Schatten

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Synagoge in der Humboldtstraße, Ecke Goethestraße

Synagoge Goethestraße

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Synagoge Waitzstraße

Die Synagoge Waitzstraße in Kiel-Brunswik besteht seit 2019.
1891 wurde das Gebäude von der Burschenschaft Teutonia errichtet und bis 1919 als Verbindungshaus genutzt.
Bis ca. 2018 nutzte es die Freikirche Christliche Versammlung Kiel.

Auf der Website des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein:
Eine Synagoge für Kiel   → Jüdische Gemeinde Kiel e. V. 

Fotos aufgenommen im Jahr 2015 und 2016 vor dem Kauf:

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Zum Beitrag

Ehemalige Synagoge, Haßstraße Kiel

Synagogen in Kiel / Synagogues in Kiel

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